
Nahm schon der Hollywood-Klassiker von David Lean „Lawrence of Arabia“ in den 60ern seinen Anfang mit dem Motorradunfall, an dessen Folgen T. E. Lawrence schließlich im Mai 1935 starb, so erfährt das Ausstellungsstück in der Schau in Oldenburg ein ebenso großes Interesse. Verständlich, denn nicht zuletzt war es auch der frühe und spektakuläre Tod, der den Mythos um seine Person geschürt hat.
Selbstverständlich hat die viel besuchte Ausstellung noch so manches weitere Exponat zu bieten, welches die Vielschichtigkeit dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit unterstreicht. Nach einer ersten Einführung, die sich reich bebildert und durch zahlreiche Medien lebendig mit der Rezeptionsgeschichte beschäftigt, begibt sich der Besucher anschließend auf einen Rundgang zu den einzelnen Stationen in Lawrence´ Leben. Neben der Archäologie, die durch herausragende Stücke des British Museum in London und dem Ashmolean Museum in Oxford visualisiert ist, bilden die Themen Orientalismus, Arabische Revolution und die Lowell Thomas Show jeweils einzelne Informationskabinette.
Eine Besonderheit der Schau sind die vielen Originalfotografien, die Lawrence zeit seines Lebens selbst aufgenommen hat. Sie dokumentieren sein Interesse an den Menschen im Orient, den Landschaften seiner Reisen und Aufenthalte sowie für Technik.
Nachhaltig ist Thomas Edward Lawrence vielen Menschen vor allem als Schriftsteller und Übersetzer bekannt, daher wird auch sein Werk „Die Sieben Säulen der Weisheit“ in der Ausstellung ausführlich betrachtet. Eine Hörstation zitiert darüber hinaus Auszüge aus dem Original.
Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der website www.lawrence.naturundmensch.de und auf dem youtube-channel des Museums: